Nicht nur Broschüren verteilen

Nicht auf das Verteilen von Informationsbroschüren beschränken will sich die Initiative "Wohnen ohne Auto", die beim Messe-Opening in München-Riem mit einem Stand im Themenpark Gesundheit und Umwelt (Halle B2) vertreten ist.

Mit einer Theater-Aktion macht die Initiative, die sich für die Einrichtung autofreier und autoarmer Stadtteile einsetzt, auf ihr Anliegen aufmerksam. Eine Gruppe von Schauspielern verdeutlicht das trockne Thema mit Mitteln von Pantomime, Satire und Tanztheater. Dabei handelt es sich nicht um eine Theateraufführung im herkömmlichen Sinn, vielmehr findet die Aktion, ähnlich wie beim Straßentheater, inmitten des Hallenpublikums statt.

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Autofreie Stadtquartiere

(aus 'Münchner Stadtgespräche 3/1997', die Zeitschrift des Umweltinstitut München e.V.)

Beim Verkehr verhält sich die Bevölkerung weitaus intelligenter als die Politik es wahrhaben will. Dieses intelligente Verkehrsverhalten zu fördern ist ein vordringliches Anliegen der Initiative "Wohnen ohne Auto", einer Gemeinschaftsinitiative Münchner Umwelt- und Verkehrsverbände.

mmer mehr Menschen legen Wert auf gesundes Wohnen und ein attraktives, d.h. grünes und ruhiges, Wohnumfeld.

Zusätzliche Verkehrsbelastungen durch Neubauprojekte in der Stadt werden von den Anwohnem nicht mehr akzeptiert.

 

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Bilanz nach 1 Jahr: Wunsch nach neuer Urbanität vorhanden

"Autofreie Siedlungen sind eine realistische Option für die zukünftige Stadtplanung. Sie können sich zu einem wirtschaftlich attraktiven Segment des Wohnungsmarktes entwickeln". Diese Bilanz zieht die Initiative "Wohnen ohne Auto" (WoA) aus ihrer bisherigen Arbeit.

Vor gut einem Jahr hatte die Initiative, ein Zusammenschluss Münchner Umwelt- und Verbraucherverbände, Interessenten an autofreien Siedlungen aufgerufen, ihre Bereitschaft zum Verzicht auf den privaten Autobesitz zu erklären. Damit sollte der Bedarf an der neuartigen Wohnform nachgewiesen werden.

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