Bauträger:Kunden zu kriegen kostet erst mal Geld. Wir haben in diesem Jahr im wesentlichen 12.000.- DM vom Umweltreferat, ob wir nächstes Jahr was ,bekommen, erfahren wir im Mai oder Juni. An Kräften haben wir Ehrenamtliche und eine halbe ABM- Stelle, die ja auch immer nur ein Jahr gesichert ist. Alleine sind wir nicht in der Lage, so eine Kampagne durchzuziehen. Wir können sie uns ausdenken, aber wenn es an die Umsetzung geht (wo es dann teuer wird), fehlen uns die Mittel. Und es hat wenig Sinn, eine Kampagne zu starten, die dann plötzlich stockt, weil kein Geld mehr für den Druck da ist. Wir brauchen Unterstützung.
Weitere Vorschläge:Grundsätzlich braucht man als Unternehmer erst mal das Gefühl, dass ich eine solche Kampagne finanzieren soll. D.h., ich muss im Vorfeld davon Überzeugt werden, dass es letztendlich der Sicherung meines Vertriebs dient. Dazu muss ich von dem Konzept überzeugt sein,
Wir würden eine solche Kampagne gerne begleiten. Aber wir haben keine finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten. Wir könnten jedoch personellen Einsatz anbieten, z.B. bei Verhandlungen mit der Stadt.
Eine Möglichkeit wäre, sich mit einem Bauträger zusammen zu tun und eine Marktbedingungs-Untersuchung oder eine Imagekampagne zu machen. Damit könnte man zur Stadt gehen, um Gelder (z.B. für den Klimaschutz) zu bekommen.
Wir können prüfen, ob wir uns finanziell beteiligen, allerdings ist unsere Zielgruppe im Moment noch eine andere. Wir bedienen eher den hochpreisigen Markt. Aber es gibt ja noch mehr Bauträger.
Man sollte Green-City fragen, ob sie eine solche Kampagne machen. Das ist schließlich ein Trägerverein von Wohnen ohne Auto.
Wenn so eine Kampagne mal angelaufen ist, kann das auch ein Selbstläufer werden, z.B. wie bei Call a bike.
Call a bike hat mit Geldern aus der idealistischen Schiene etwas auf die Beine gestellt; der finanzielle Rahmen ist da überschaubar, bei Wohnungen muss man noch einige Nullen dranhängen. Man muss darüber nachdenken bei autofreiem Wohnen auch eine Kombination aus investiertem Geld und Sponsorengeld möglich sein könnte.
Call a bike hat im Vorlauf vier Jahre lang einige Millionen investiert; die hat Wohnen ohne Auto nicht; wenn es die Wohnungen gäbe, dann würde es auch laufen.
Vielleicht bekommt man von der Stadt Geld für Anzeigen.
Man könnte einen Anteil von den späteren Käufern verlangen.