Rückblick Vernstaltungen im Herbst

Filme, Führungen, Vorträge, Workshops - der Klimaherbst bot von 9.10 - 1.11. ein volles Programm. 

Wir waren am 14. Oktober mit einem Infostand und einer Lesung auf der Klimadult und am 16. Oktober führten wir die Veranstaltung "zeitgemäß mobil" durch,  dazu schrieb die Süddeutsche diesen Artikel.

Am 31. Oktober gings in einer Fachtagung um lärmarme Innenstadtlogistik, hier ist eine neue Entwicklung die Lastenräder, welche ups in der Innenstadt benutzt, 

Am Freitag, 9. November, ab 14 Uhr, gab es eine Lärmexkursion zu Fuß. Am 11. November eine Führung zum Nahmobilitätskonzept der Isarvorstadt.

Kann uns als Autofreien der Dieselbetrug egal sein?

Seit Jahren bekannter, offensichtlicher Betrug und Schädigung unserer Gesundheits hätte eine Handhabe zum sofortigen Eingreifen gegeben. Die Autoindustrie selbst hat behauptet, sie hätte das Stickoxidproblem gelöst und für die richtigen falschen Messungen gesorgt. Außerdem werden werden uns weiterhin Feinstäube - auch der Benziner- begleiten. Die Betrügereien begannen wohl 2005/2006

Die letzten Verkehrsminister kamen übrigens aus der CSU, die davor seit 1998 aus der SPD:

Grund und Boden darf nicht den Finanzmärkten überlassen werden

Am konkreten Fall von Freiham sehen wir eine absolut verrückte Preisentwicklung. Diese Preise werden vom Gutachterausschuss ermittelt, der alle Kaufverträge in München dazu als Vergleich heranzieht. Für Baugemeinschaften ergeben sich dadurch Preise, die direkt von der Grundstücks-Spekulation erzeugt worden sind.

Das Bündnis bezahlbares Wohnen gibt es seit 2016

Die Initiative „Münchner Aufruf für eine andere Bodenpolitik“ entstand Anfang 2017

Ende Geländewagen - München autofrei

Klimaaktivisten blockieren Straße in Münchner Innenstadt und fordern ein autofreies München.

Das erste Klimacamp in München hat vom 5.-9. September in Vaterstetten stattgefunden. Dort wurde eine Aktion vorbereitet, die am Samstag stattfand - eine Straßenblockade für ein autofreien München.

Darüber berichtete die Süddeutsche Zeitung. Was uns in München sonst erwartet, beschreibt die tz.

Auf Twitter fand ich dies

 

Datenschutz

Auch uns hat, wie viele andere Vereine und Initiativen, die DSGVO kalt erwischt. Wir sehen die Chance, unsere Email-Verteiler auszumisten.
Wir führen eine Liste mit "autofrei-wohnen"-Interessenten (je nach Bedarf alle 1 bis 3 Monate Infos zu Baugebieten und Termine) und eine Liste für  Kontakte, die von uns Hinweise auf unsere Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Aktionen (2 bis 4 mal pro Jahr) erhalten. Von beiden Listen können Sie sich per Mail, Anruf oder Briefpost abmelden.

Die Datenschutzerklärung ist beim Impressum.

Spezialradmesse zeigt, wie autofreies Leben noch viel besser geht

Unglaublich, zu was sich der gute alte Drahtesel entwickelt hat. Schon immer ein pfiffiges, kraft- und externe Energie sparendes Gefährt, sind hier nur hunderte Fahträder zum Transport von Menschen und Lasten zu sehen, 300 kg-Hänger mit E-Unterstützung , das Klapprad, das in den Rucksack passt, die Rikschakutsche mit Couch oben drauf, E-Fahrräder mit 2-3-4 Rädern, Rennräder, Behindertenräder, Gaudiräder, was auch immer tüftelnde Fahrradingenieure mit und ohne Universitätstitel erdacht und erprobt haben, ließ sich hier anschauen und oft auch probefahren.

Mehr z.B. hier, hier, hier

Autoverkehr für Kommunen dreimal so teuer wie Bus und Bahn

17.02.2018 15:25 Uhr
Der Autoverkehr in einer deutschen Großstadt kostet die öffentliche Hand und die Allgemeinheit dreimal so viel Geld wie Bus und Bahn. Das hat der Kasseler Verkehrswissenschaftler Carsten Sommer in einem Forschungsprojekt ausgerechnet. Er hat eine Methode entwickelt, mit der Kommunen die Kosten der Verkehrssysteme Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), Pkw, Lkw, Rad- und Fußverkehr in ihrem Gebiet ermitteln können.

Dabei werden Kosten für Infrastruktur wie Straßen, Schienen und Haltestellen berücksichtigt, aber auch Folgen von Lärm, Umweltverschmutzung und Unfällen. "Wir betrachten dabei nicht ein Verkehrsprojekt isoliert, sondern das Gesamtsystem und die Effekte einer Einzelentscheidung auf das Ganze", erklärt Sommer.

Hilft kostenloser Nahverkehr, um die Zahl der Autos in Städten zu verringern?

Ganz so einfach sei das nicht, meint Verkehrswissenschaftler Hermann Knoflacher.
Kostenloser öffentlicher Nahverkehr - davon hält der Verkehrswissenschaftler Hermann Knoflacher von der Technischen Universität Wien nichts. Zumindest dann, wenn es vor allem darum geht, dadurch den privaten Autoverkehr zu verringern.
Nur sehr wenig Wirkung sei bisher mit Versuchen erzielt worden, wenn nur die Kosten weggestrichen worden seien, sagt er. "Hingegen sind Preisveränderungen immer mit Verhaltensänderungen verbunden, allerdings nur dann in der Richtung, die erwünscht wird, wenn man entsprechende Maßnahmen im Autoverkehr ergreift. Das heißt: Kein kostenloses Parken mehr im gesamten Stadtgebiet, Verringerung der Angebote an Parkraum, eine Einführung von 'Verkehrserreger-Abgaben' bei Shopping-Center oder großen Garagen - dann beginnt der Autofahrer, sich nach Alternativen umzusehen", sagt er.

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