Autofreies Wohnen bedeutet:


  • Kein Verkehrslärm, saubere Luft
  • Naturnah und kommunikativ leben
  • Umweltfreundliche Mobilität, die obendrein Spaß macht
  • Qualitätsbewusst bauen und dennoch Kosten sparen
  • Und viel mehr Platz und Lebensraum, für Kräutergarten und Hobby genauso, wie für Ihre Kinder, die hier noch gefahrlos draußen spielen dürfen...

Wohnen ohne Autos –
die Freiheit gönnen wir uns!


Tag gegen Lärm 24.4.2013

Unser Büro ist am 24.4. wegen der Veranstaltung zum Tag gegen Lärm in der Ratstrinkstube (siehe Termine) geschlossen.

Wir bitten um Verständnis.

In Vorbereitung: Autofreies Baugemeinschaftsprojekt Prinz-Eugen-Park

Auf dem Gelände der ehemaligen Prinz-Eugen-Kaser­ne im Stadtteil Bogenhausen plant die Stadt München eine Neubebauung mit ca. 1800 Wohneinheiten. Vor­gesehen ist dabei auch eine ökologische Mustersied­lung mit etwa 450 Wohnungen. Wir sehen hier eine ausgezeichnete Gelegenheit, ein größeres auto-freies Wohngebiet zu planen und von Beginn an einen reduzierten Stellplatzschlüssel vorzusehen. Als Konzept schwebt uns eine besonders fahrrad-freundliche Siedlung nach dem Vorbild „Bike City“ in Wien vor.

 

Um für diese Idee zu werben, organisierten wir zu­sammen mit dem Münchner Forum und GreenCity im Oktober eine Fachveranstaltung. Der Initiator der autofreien Projekte in Wien, der Gemeinderat und Landtagsabgeordneten Christoph Chorherr, berich­tete ausführlich von den Vorzügen des Modells und ermunterte zum Nachmachen – just try it!

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Europäische Bürgerinitiative "30 km/h - macht die Straßen lebenswert"

Tempo 30 ist eine kostengünstige Möglichkeit um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, Verschmutzungen und Lärm zu reduzieren und die Bedingungen fürs Gehen, Radeln und ÖV-Benutzen so zu verbessern, dass das Umsteigen erleichtert wird. Der Verkehr fließt besser und die Stauanfälligkeit sinkt. Alle können angstfreier auf den Straßen unterwegs sein. Das will jetzt EU-weit eine "Europäische Bürgerinitiative (EBI)"erreichen, mit Tempo 30 als standardmäßiger Höchstgeschwindigkeit in den Städten und Dörfern.

Eine "Europäische Bürgerinitiative (EBI)" ist ein Volksbegehren auf EU-Ebene. Damit ist direkter Einfluss auf die Gesetzgebung der EU möglich, wenn innerhalb eines Jahres mindestens 1 Million Unterstützungserklärungen aus sieben oder mehr Mitgliedsländern der EU gesammelt werden. Gelingt das, ist die EU-Kommission verpflichtet, das Thema aufzugreifen, eine Lösung vorzuschlagen und gegebenenfalls gesetzgeberisch tätig zu werden.

Wohnen ohne Auto ist seit Anfang an Partner der EBI.  weiterlesen... »

Rundbrief 2012

Über die Aktivitäten im Jahr 2012 und den Stand der Dinge gibt unser Jahresrückblick Auskunft

Autofreies Wohnen in der Messestadt Riem – wir machen mit!

Eine neue Baugemeinschaft will im 4. Bauabschnitt der Messestadt wieder ein autofreies Wohnprojekt mit 8 – 10 Wohnungen errichten. „Wohnen ohne Auto“ sprach mit Birgit und Berit, zwei Mitgliedern der Gruppe.

Ihr habt Euch für ein Wohnprojekt in der Messestadt Riem entschieden. Warum wollt Ihr gerade hier wohnen?
Birgit: Ich bin Musikerin und hab die Messestadt durch Auftritte bei Festen entdeckt. Erstaunlich, wie wohl ich mich von Anfang an dort fühlte, viele nette Menschen kennen gelernt, viele Kinder. Interessante und begeisternde Veranstaltungen dort erlebt, viele aktive offene Menschen. Ich habe den Eindruck, da bewegt sich viel Neues, so eine Art Aufbruchs-Stimmung, es sind unglaublich viele Nationen hier, das gefällt mir gut.
Mein zweiter Hauptpunkt: ich empfinde die Luft in der Messestadt sehr gut, es gibt einen Wind, ein wenig wie am Meer, wie auf einer Insel, der See tut mir gut, die vielen Grünzüge zwischen den Höfen. Ich komme jedes Mal angenehm durchlüftet von Ausflügen in die Messestadt zurück. In solch einer Umgebung möchte ich gerne wohnen.  weiterlesen... »

"Von Wien lernen: ein Radl-Palast für München"

Unsere Fachveranstaltung am 26. Oktober hat Mut gemacht:

Christoph Chorherr hat sehr anschaulich und lebendig die autofreien und radlerfreundlichen Projekt in Wien vorgestellt, die beim Publikum auf große Zustimmung stießen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass auch München von solchen Projekte nur profitieren kann und eine Anpassung der Stellplatzrichtzahlen längst überfällig ist.

Offensichtlich gibt es bei der Stadt München auch bereits Überlegungen, im Prinz-Eugen-Park im Rahmen der ökologischen Mustersiedlungen neue Mobilitätsmodelle auszuprobieren. Wir hoffen sehr, dass dieser Ansatz weiter verfolgt wird oder wie es Christoph Chorherr ausdrückte "Just try it!"

Die Veranstaltung zum Anhören:

Einleitung und Vortrag

Podiumsdiskussion  weiterlesen... »

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