Vom autofreien Wohnprojekt zum autofreien Stadtviertel - mitmachen!

Wir haben bisher für jedes autofreie Wohnhaus lange Kämpfe gegen die Bedenkenträger in der Stadt München geführt. Bestimmt wird auch die nächste Runde  aufwendig. Aber wenn dann statt 14 oder 28 autofreien Wohnungen einige hundert entstehen können, dann lohnt sich das.

Wir freuen uns auf viele Mitstreiter. Egal, ob Sie selber als autofreier Haushalt sich eine Wohn-Zukunft schaffen wollen oder als Streiter gegen den Klimawandel zu weniger energieintensivem Verkehr beitragen wollen oder ob Ihnen die Stadt München am Herzen liegt, Sie sind bei uns willkommen.

Die, die sich gegenseitig kennenlernen und mitdiskutieren wollten, trafen sich am Samstag, 19. Januar. Wir wollen den Austausch zwischen den Autofreien weiterhin fördern und die Stadt überzeugen, dass bei den verschiedenen Wohnwünschen ihrer Bewohner auch autofreie Quartiere notwendig sind, als lebenswertes Wohngebiet und als "Freilandlabor" und Mut-Machung für einen zukunftsfähigen Lebensstil.

Rückblick Veranstaltungen im Herbst

Filme, Führungen, Vorträge, Workshops - der Klimaherbst bot von 9.10 - 1.11. ein volles Programm. 

Wir waren am 14. Oktober mit einem Infostand und einer Lesung auf der Klimadult und am 16. Oktober führten wir die Veranstaltung "zeitgemäß mobil" durch,  dazu schrieb die Süddeutsche diesen Artikel.

Am 31. Oktober gings in einer Fachtagung um lärmarme Innenstadtlogistik, hier ist eine neue Entwicklung die Lastenräder, welche ups in der Innenstadt benutzt, die Vorträge sind hier

Am Freitag, 9. November, ab 14 Uhr, gab es eine Lärmexkursion zu Fuß. Am 11. November eine Führung zum Nahmobilitätskonzept der Isarvorstadt. Mehr dazu hier

Autofreie Projekte anderswo

Wir haben im Oktober autofreie bzw autoarme Projekte in Freiburg und Basel besichtigt und konnten viele Informationen von den dortigen Initiatoren bekommen. Ende November gabs noch eine Reise nach Köln in das autofreie Projekt Stellwerk 60 an, Anfang Dezember nach Wien. Im Januar waren wir in Kassel.

 

Kann uns als Autofreien der Dieselbetrug egal sein?

Seit Jahren bekannter, offensichtlicher Betrug und Schädigung unserer Gesundheits hätte eine Handhabe zum sofortigen Eingreifen gegeben.

Die massiven Betrügereien begannen wohl 2005/2006. Die Autoindustrie selbst  behauptete, sie hätte das Stickoxidproblem gelöst und hat für die richtigen falschen Messungen gesorgt. Die Politik hat den Betrug mit offenen Augen geduldet. In was für einem Rechtssystem leben wir eigentlich, wenn nicht mal die Nachrüstung stattfindet? Die Empörung wird gegen die gerichtet, die den Betrug benennen, nicht gegen die Betrüger.

So  werden uns weiterhin Stickoxide und Feinstäube - auch der Benziner - begleiten.

Die letzten Verkehrsminister kamen übrigens aus der CSU, die davor seit 1998 aus der SPD:

Grund und Boden darf nicht den Finanzmärkten überlassen werden

Am konkreten Fall von Freiham sehen wir eine absolut verrückte Preisentwicklung. Diese Preise werden vom Gutachterausschuss ermittelt, der alle Kaufverträge in München dazu als Vergleich heranzieht. Für Baugemeinschaften ergeben sich dadurch Preise, die direkt von der Grundstücks-Spekulation erzeugt worden sind.

Das Bündnis bezahlbares Wohnen gibt es seit 2016

Die Initiative „Münchner Aufruf für eine andere Bodenpolitik“ entstand Anfang 2017

Ende Geländewagen - München autofrei

Klimaaktivisten blockieren Straße in Münchner Innenstadt und fordern ein autofreies München.

Das erste Klimacamp in München hat vom 5.-9. September in Vaterstetten stattgefunden. Dort wurde eine Aktion vorbereitet, die am Samstag stattfand - eine Straßenblockade für ein autofreien München.

Darüber berichtete die Süddeutsche Zeitung. Was uns in München sonst erwartet, beschreibt die tz.

Auf Twitter fand ich dies

 

Datenschutz

Auch uns hat, wie viele andere Vereine und Initiativen, die DSGVO kalt erwischt. Wir sehen die Chance, unsere Email-Verteiler auszumisten.
Wir führen eine Liste mit "autofrei-wohnen"-Interessenten (je nach Bedarf alle 1 bis 3 Monate Infos zu Baugebieten und Termine) und eine Liste für  Kontakte, die von uns Hinweise auf unsere Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Aktionen (2 bis 4 mal pro Jahr) erhalten. Von beiden Listen können Sie sich per Mail, Anruf oder Briefpost abmelden.

Die Datenschutzerklärung ist beim Impressum.

Spezialradmesse zeigt, wie autofreies Leben noch viel besser geht

Unglaublich, zu was sich der gute alte Drahtesel entwickelt hat. Schon immer ein pfiffiges, kraft- und externe Energie sparendes Gefährt, sind hier nur hunderte Fahträder zum Transport von Menschen und Lasten zu sehen, 300 kg-Hänger mit E-Unterstützung , das Klapprad, das in den Rucksack passt, die Rikschakutsche mit Couch oben drauf, E-Fahrräder mit 2-3-4 Rädern, Rennräder, Behindertenräder, Gaudiräder, was auch immer tüftelnde Fahrradingenieure mit und ohne Universitätstitel erdacht und erprobt haben, ließ sich hier anschauen und oft auch probefahren.

Mehr z.B. hier, hier, hier

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